Covid-19-Reisebeschränkungen

Covid-19-Pandemie – aktuelle Situation (update vom 02.10.2020)

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat die weltweit geltende Reisewarnung mit Wirkung ab dem dem 01. Oktober aufgehoben für alle Länder durch Reisehinweise ersetzt. Landes- oder regionsspezifische Reisewarnung können kurzfristig ausgesprochen werden. Nach gemeinsamer Analyse der Ministerien für Gesundheit, für Äußere Angelegenheiten und für Innere Angelegenheiten veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Liste von Risikogebieten (Länder oder Landesteile). Vor Reisen in Risikogebiete wird gewarnt.

Die Einreise nach Norwegen ist ab dem 29. August nur nach Einhaltung einer 10-tägigen Quarantäne möglich (Hinweise der Botschaft Norwegens in Deutschland). Seit dem 10. Juli wird seitens der norwegischen Gesundheitsbehörde FHI eine Karte veröffentlicht (und wird anschließend ständig aktualisiert), mit Ländern und Gebieten mit unterschiedlichen Infektionssituationen. Diese Karte gilt als Grundlage für die Regierung Reisebeschränkungen zu erlassen oder aufzuheben. Gegenwärtig wird durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Norwegen abgeraten.

Auch für Spitzbergen gilt diese Einreiseregel. Die Quarantäne muss allerdings in Norwegen (Festland) verbracht werden, erst danach ist eine Weiterreise nach Spitzbergen denkbar. Hier finden Sie Informationen zur Quarantäne in Norwegen.

Zur Wiederaufnahme von Küstenkreuzfahrten in den Gewässern um Spitzbergen herum ist am 18. Juni von den norwegischen Gesundheitsbehörden ein Bedingungs- und Maßnahmenkatalog veröffentlicht worden. Reedereien und Veranstalter sind gegenwärtig in der Abschätzung, inwiefern es möglich ist, unter diesen Bedingungen Kreuzfahrten durchführen zu können.

Island wird nach der aktuellen Infektionslage als Risikogebiet geführt, vor Reisen auf die Insel wird daher gegenwärtig gewarnt. Mit Entscheidung der Regierung Islands vom 14. August 2020 wird für alle Einreisenden, auch für Deutsche, ein doppelter Covid-19-PCR-Test nötig. Zwischen den beiden Tests im Abstand von 4-5 Tagen ist eine Quarantäne vorgeschrieben.

Wegen der weitreichenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der damit zusammenhängenden „unvermeidbaren und unvorhersehbaren Umstände“ (früher: „höhere Gewalt“) muss die Geographische ReiseGesellschaft als Veranstalter für die Reisesaison 2020 daher alle Spitzbergen-Reisen und auch die Island-Reisen absagen.

Nach dem aktuell geltenden Reiserecht haben die Reisenden in dem Fall den Anspruch auf die Rückzahlung bisher geleisteter Zahlungen. Gern bieten wir auch an, Sie auf eine andere Reise umzubuchen, sofern Sie dieses wünschen und auf dieser Reise noch Plätze frei sind und schreiben Ihre bisher geleisteten Zahlungen auf diese Reise um. Oder wir nehmen Sie auf den Vormerkungslisten für die Jahre 2022 oder später auf, auch dieses ist denkbar. Bei einer solchen „Vormerkung“ für 2022 oder später verzinsen wir Ihre bisher geleisteten Zahlungen mit 3,5 % pro Kalenderjahr, beginnend mit dem Jahr 2020. Sie können es sich überlegen.

Stornierung einer nicht abgesagten Reise durch den Reisenden

Sollten Sie von sich aus eine Reise stornieren müssen, die (noch) nicht offiziell durch uns, den Reiseveranstalter, abgesagt ist, haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir diese Stonierungen nach der jeweils geltenden Stornokostenstaffel behandeln müssen.

Auswirkungen auf Reisebausteine wie Flüge und Unterkünfte?

Zusätzlich gebuchte Flüge und Unterkünfte gelten als weitere einzelne Reiseleistungen. Die Umbuchungs- und Stornierungsregeln weichen von den Regeln für Pauschalreisen (unsere Kreuzfahrten und Rundreisen sowie die Trekkingreise und die „Pyramiden-Reise“) ab.

Wir hoffen, dass die Reiseauswirkungen der Covid-19-Pandemie so kurz und gering wie möglich sein werden und wir mit Ihnen zusammen den hohen Norden bereisen können. Aber noch mehr hoffen wir, dass Sie gesund bleiben!

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