Covid-19-Reisebeschränkungen

Covid-19-Pandemie – aktuelle Situation (update vom 18.07.2020)

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat die weltweit geltende Reisewarnung mit Wirkung ab dem dem 15. Juni aufgehoben für die Länder der EU, für die Schengen-Mitgliedsstaaten und für Großbritannien und durch Reisehinweise ersetzt. Durch weiterhin bestehende nationale Einreisesperren wird die Reisewarnung jedoch noch nicht endgültig aufgehoben.

Die Einreise für die meisten ausländischen Reisenden aus dem EU- und Schengen-Raum nach Norwegen ist ab dem 15. Juli möglich. Ab dem 10. Juli wurde seitens der norwegischen Gesundheitsbehörde FHI eine Karte veröffentlicht (und wird anschließend ständig aktualisiert), mit Ländern und Gebieten mit einer zufriedenstellenden Infektionssituation, aus denen nach Norwegen eingereist werden kann. Es gibt daher recht kurzfristig verlässliche Angaben, ob man einreisen kann oder nicht.

Auch für Spitzbergen soll diese neue Einreiseregel nach Information des Reiseverbandes Visit Svalbard gelten.

Zur Wiederaufnahme von Küstenkreuzfahrten in den Gewässern um Spitzbergen herum ist am 18. Juni von den norwegischen Gesundheitsbehörden ein Bedingungs- und Maßnahmenkatalog veröffentlicht worden. Reedereien und Veranstalter sind gegenwärtig in der Abschätzung, inwiefern es möglich ist, unter diesen Bedingungen Kreuzfahrten durchführen zu können.

Seit dem 15.06.2020 öffnet sich Island wieder dem Tourismus. Seit dem 16. Juli ist die Einreise für Bürger aus Deutschland, Norwegen, Dänemark und Finnland ohne Quarantäne- oder Covid-19-Testauflagen wieder möglich. Für weitere Reisende aus der EU und den Schengen-Mitgliedsstaaten und für eine Reihe von gegenwärtig 12 weiteren Staaten ist wahlweise eine 14-tägige Quarantäne Pflicht oder ein Covid-19-Schnelltest am Flughafen mit einer Mitteilung des Testergebnisses am gleichen oder spätestens am folgenden Tag. Alle Reisenden müssen sich ab 72 Stunden vor Einreise online registrieren und dort auch eine mobile Kontakttelefonnummer angeben, über die sie in Island erreichbar sind. Zusätzlich wird empfohlen, eine Tracing-App auf dem Smartphone der Reisenden zu installieren. Der Covid-19-Test kostet 11.000 ISK (ca. 75 Euro) vor Ort.

Unsere Reisen nach Island vom 20. – 28.08. und vom 28.08. – 06.09.2020 werden durchgeführt, soweit sich nicht kurzfristig an den Einreisebestimmungen oder der allgemeinen Lage zur Infektionsgefahr mit Covid-19 etwas stark und unvorhersehbar verschlechtert.

Die behördlich ausgesprochenen Einschränkungen der Reisefreiheit werden von den Organen der Reiseländer laufend neu bewertet. Die Länder stehen im Informationsaustausch miteinander und es ist möglich, dass nach Regionen differenziert der Reiseverkehr schrittweise im Sommer wieder aufgenommen werden kann.

Auswirkungen auf Segelschiffreisen mit der SV Antigua, der Arctica II und auf andere Reisen?

Die bestehenden Warnungen und Reiseeinschränkungen lassen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Durchführung der Schiffsreise mit der SV Antigua vom 30.05. – 07.06.2020, der Trekkingreise „Abenteuer am Polarkreis“ vom 14. – 28.06.2020 sowie der Schiffsreise mit der SV Antigua vom 09.07. – 26.07.2020 nicht zu.

Leider müssen wir auch die Schiffsreisen mit der SY Arctica II vom 04.08. – 22.08.2020 und die Fahrt mit der SV Antigua vom 08. – 18.09.2020 absagen. Die gebuchten Teilnehmer auf dieser Reise bekommen diesbezüglich von uns Nachricht. Zwar ist die Einreise nach Spitzbergen zu dem Abreisezeitpunkt schon wieder möglich, die Bestimmungen zur Wiederaufnahme von Küstenkreuzfahrten und Expeditionskreuzfahrten lassen aber eine Durchführung unserer Schiffsreise auch nur annähernd wie geplant und ausgeschrieben nicht zu.

Auch die Wander- und Fotoreise „Pyramiden 2020“ vom 31.08. – 07.09.2020 können wir unter diesen Umständen nicht durchführen und müssen die Reise daher absagen. Auch hier werden die gebuchten Teilnehmer noch direkt informiert.

Wegen der weitreichenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der damit zusammenhängenden „unvermeidbaren und unvorhersehbaren Umstände“ (früher: „höhere Gewalt“) muss die Geographische ReiseGesellschaft als Veranstalter für die Reisesaison 2020 daher alle Spitzbergen-Reisen absagen.

Nach dem aktuell geltenden Reiserecht haben die Reisenden in dem Fall den Anspruch auf die Rückzahlung bisher geleisteter Zahlungen. Gern bieten wir auch an, Sie auf eine andere Reise umzubuchen, sofern Sie dieses wünschen und auf dieser Reise noch Plätze frei sind und schreiben Ihre bisher geleisteten Zahlungen auf diese Reise um. Oder wir nehmen Sie auf den Vormerkungslisten für die Jahre 2022 oder später auf, auch dieses ist denkbar. Bei einer solchen „Vormerkung“ für 2022 oder später verzinsen wir Ihre bisher geleisteten Zahlungen mit 3,5 % pro Kalenderjahr, beginnend mit dem Jahr 2020. Sie können es sich überlegen.

Stornierung einer nicht abgesagten Reise durch den Reisenden

Sollten Sie von sich aus eine Reise stornieren müssen, die (noch) nicht offiziell durch uns, den Reiseveranstalter, abgesagt ist, haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir diese Stonierungen nach der jeweils geltenden Stornokostenstaffel behandeln müssen.

Auswirkungen auf Reisebausteine wie Flüge und Unterkünfte?

Zusätzlich gebuchte Flüge und Unterkünfte gelten als weitere einzelne Reiseleistungen. Die Umbuchungs- und Stornierungsregeln weichen von den Regeln für Pauschalreisen (unsere Kreuzfahrten und Rundreisen sowie die Trekkingreise und die „Pyramiden-Reise“) ab.

Wir hoffen, dass die Reiseauswirkungen der Covid-19-Pandemie so kurz und gering wie möglich sein werden und wir mit Ihnen zusammen den hohen Norden bereisen können. Aber noch mehr hoffen wir, dass Sie gesund bleiben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.