Ein Dank und eine Bitte

Corona bestimmt gerade viele Bereiche unseres Lebens und wird uns erhalten bleiben. Verantwortungsbewusstsein eines Jeden und auch Medizintechnik werden darüber mitbestimmen, wie und wie schnell wir damit umzugehen lernen. 

Viele Branchen erleben seit Monaten drastische Einbrüche. Gastronomie, Kultur und eben auch die Reisewirtschaft sind besonders betroffen.

Die Geographische ReiseGesellschaft ist da keine Ausnahme, auch unser Reiseprogramm für 2020 mussten wir komplett einstampfen und rückabwickeln, mit Ausnahme eine Reise vor „Corona“. An dieser Stelle ist es aber angebracht, auch Dank auszudrücken. Dank an die vielen Reiseteilnehmer, die, nach den Reiseabsagen in diesem Jahr, schon für 2021 oder später eine neue Reise gebucht haben oder sich haben vormerken lassen. Und auch dem Staat gilt es, Dank auszudrücken. Die Entscheidungsträger von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen Körperschaften müssen Regeln finden für eine nie dagewesene Aufgabe. Die Soforthilfen und Überbrückungshilfen sind Instrumente, mit denen versucht wird, wirtschaftliche Härten für kleinere Betrieben zu lindern. Gerade Reisebüros und kleinere Reiseveranstalter erhalten Ausfälle erstattet. Auch uns, der Geographischen ReiseGesellschaft, helfen diese Programme durch die Zeit.

Nun aber noch eine Bitte an die Entscheidungsträger, da viele Schaffende von diesen Instrumenten noch nicht erfasst und unterstützt werden. Für unsere Branche sind das auch die soloselbständigen Reiseleiter und Anbieter von Reiseleistungen, die eben kein Vermittler oder selber Veranstalter sind. Hier müssen die unverschuldet weggebrochenen Umsätze, die oft unmittelbar zur Lebenshaltung benötigt werden, erfasst und kompensiert werden. Reiseleitung ist Saisongeschäft, einen einzelnen Monat herauszugreifen zur Berechnung der Einkünfte (wie aktuell diskutiert, den November 2019 zu nehmen), verfälscht die Situation. Und der Anspruch auf Leistungen nach Sozialgesetzbuch II greift bei vielen ebenfalls zu kurz.

Viel wurde schon bewegt, um Arbeitsplätze zu sichern, aber um viele Menschen aus unserer vielfältigen Gesellschaft und Arbeitswelt muss sich noch gekümmert werden, damit diese Vielfalt auf Dauer erhalten werden kann.

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