Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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“Kleingedrucktes” zu unseren Erlebnissen auf der Tundra und an Bord

  • Bei unseren Fahrten steht das Erlebnis “Spitzbergen” im Vordergrund und ist wichtiger als das Erlebnis “Segeln”. Wer eine Segel-Herausforderung sucht, wird in Spitzbergen wahrscheinlich nicht ganz glücklich, da der Motor bei ungünstigem Wind häufig genutzt werden wird, um viele Anlandungen zu ermöglichen.
  • Die Antigua ist ein sehr schönes Schiff mit einer authentischen Polarschiff-Atmosphäre. Von Deck aus und unter drei Masten, mit nur maximal 31 Passagieren, ist Spitzbergen ein anderes Erlebnis als auf einem großen Kreuzfahrtschiff. Versprochen! Das bringt andererseits mit sich, dass der Luxus sich in Grenzen hält: Es gibt keine Sauna, keinen Fitness-Raum, keine Panorama-Lounge und keinen regelmäßigen Kabinenservice. Die Kabinen sind nicht riesig, und alle fassen an Deck und im Schiff gelegentlich mit an und stellen gebrauchtes Geschirr zurück Richtung Küche, damit die Mannschaft es etwas leichter hat. Diese Aufgaben teilen sich alle Gäste, so dass die Beteiligung für den Einzelnen Erlebnis und nicht Arbeitslast ist.
  • Die Arctica II ist eine kleine, aber moderne Yacht, die speziell für den Einsatz in arktischen Gewässern konzipiert und gebaut wurde. Dennoch ist es ein kleines Schiff, das ein beengtes Bordleben mit sich bringt. Dieses zusammen mit der Länge der Fahrten verlangt den Teilnehmern einiges ab in Bezug auf Teamfähigkeit. Spitzbergen für Fortgeschrittene eben!
  • Die Fahrten sollen uns Spitzbergen in allen Facetten nahebringen. Mit anderen Worten: Wir werden keine reine “Eisbärenjagd” betreiben. Die Wahrscheinlichkeit, Eisbären zu sehen, ist hoch, erfahrungsgemäß bei über 90 % (bei dieser Angabe greife ich auf eigene Erinnerungen aus 17 Sommern in Spitzbergen zurück) und das reichliche Zeitpolster unserer Reise steigert die Chancen noch einmal zusätzlich. Dasselbe gilt beispielsweise für Wale, Walrosse und Rentiere. Es gibt aber keine Garantie dafür, eine bestimmte Tierart zu sehen, und wie nah oder wie weit ein Tier von uns weg sein wird, wissen wir vorher auch nicht. Spannende Begegnungen sind jederzeit möglich!
  • Die stetige Möglichkeit, an Land immer und überall auf mitunter schlechtgelaunte Eisbären zu treffen, bringt mit sich, dass wir ausnahmslos zusammenbleiben. Individuelle Exkursionen sind nicht möglich. Der Fahrtleiter und die Guides werden ausreichend bewaffnet sein und sämtliche Landgänge begleiten.
  • Die Teilnehmer der Antigua-Fahrten werden bei Landgängen in zwei oder drei Gruppen, jeweils mit eigenem bewaffneten und mit Funk ausgerüstetem Guide eingeteilt. Mit den Gruppen können wir ein großes Spektrum an Gehgeschwindigkeiten, Wanderlängen und Interessen bedienen. Wir erwarten von unseren Teilnehmern, dass sie sich innerhalb dieser Gruppen an den Wünschen und Bedürfnissen der Allgemeinheit (formuliert durch den Guide) orientieren. Damit sind die allermeisten erfahrungsgemäß auch sehr zufrieden, aber wer ohne Kompromisse eigene Interessen verfolgen will, ist hier falsch: Unser Schwerpunkt auf dieser Fahrt liegt auf dem aktiven Naturerlebnis, und wir wollen denen, die wandern wollen, auch die Möglichkeit geben, dies möglichst regelmäßig zu tun. Wir bieten regelmäßig auch Fahrten mit speziellen Schwerpunkten wie Fotografie an, wobei diesen Schwerpunkten jeweils innerhalb einer Gruppe breiter Raum gegeben wird. Natürlich werden wir uns auch auf dieser Fahrt Zeit zum Fotografieren nehmen, aber in einem Rahmen, den die meisten insgesamt als “normal” empfinden werden.
  • In Spitzbergen gelten strenge Bestimmungen für den Schutz der Natur und historischer Stätten. Der Fahrtleiter und die Guides werden Sie fortlaufend informieren und Sie verpflichten sich, Anweisungen Folge zu leisten.
  • Sie müssen eine insgesamt gute Gesundheit haben und ausreichend fit sein für mehrstündige Wanderungen in weglosem Gelände (Extremsport und technisches Klettern etc. stehen natürlich nicht auf dem Programm, Sie müssen aber Spaß am Wandern haben, auch in weglosem, steinigem Gelände). Die Bilder, Reiseberichte und Videos auf www.Spitzbergen.de vermitteln hiervon einen realistischen Eindruck. Wir erwarten von allen Gästen, dass sie hinsichtlich Gesundheit, Ausdauer und Trittsicherheit in der Lage sind, an den Wanderungen wie beschrieben auch teilzunehmen, sowie die entsprechende Motivation hierzu. Auch die “kürzere Gruppe” ist regelmäßig mehrere Stunden an Land und legt dabei im arktischen Gelände mehrere Kilometer zurück. Wir machen keinen Extremsport, aber ein Spaziergang über 8-10 Kilometer mit 500 Metern Höhendifferenz im Mittelgebirge oder über steiniges Gelände darf für Sie keine abschreckende Vorstellung sein. Natürlich machen wir regelmäßig Pausen zum Erholen, Beobachten, Fotografieren, Erläutern und Genießen.
  • Gelegentlich wird die Frage gestellt, ob es eine Altersgrenze gibt. Die Antwort ist: Nein. Regelmäßig erleben wir rüstige Teilnehmer älteren Baujahrs, denen die jüngere Generation in Bezug auf Wanderfreude und -fähigkeit mitunter neidisch hinterherschaut.
  • An Bord der Antigua und der Arctica II ist kein Arzt. Im Falle von medizinischen Notfällen wird der Rettungshubschrauber aus Longyearbyen angefordert. Mit mehrstündigen Verzögerungen vom Notruf bis zum Eintreffen im Krankenhaus in Longyearbyen muss gerechnet werden, bei schlechtem Wetter kann es deutlich länger dauern. Eine komplette medizinische Versorgung steht in Longyearbyen nicht zur Verfügung, im Notfall kann ein Ambulanzflug nach Tromsø erforderlich werden, was weiter Zeit und Geld kostet. Ihre eigene Krankenversicherung/Reiseversicherung muss ggf. die Kosten einer solchen Operation decken. Vor Fahrtbeginn erhalten Sie ein Formular, damit medizinisch relevante Informationen vorliegen. Auf diese können der Kapitän und der Fahrtleiter unterwegs zugreifen, um sie im Bedarfsfall einem Arzt zur Verfügung stellen zu können.

Einschiffen

findet am Abfahrtstag des Schiffes ab 14 Uhr für die Antigua und ab 15 Uhr für die Arctica II statt im Hafen von Longyearbyen. Das Hafengelände ist nicht groß und Sie werden die Schiffe leicht erkennen. Wir bitten darum, nicht schon vor der angegebenen Zeit zu versuchen an Bord zu kommen, auch wenn die Schiffe bereits vertäut an der Pier liegen sollten.