Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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Die Geographische ReiseGesellschaft

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Interesse an unseren Reisen? Lassen Sie sich vormerken! Tel. 02536/3435692 oder Mail an info@geo-rg.de

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Islands Westen

Natur & Wandern (& Fotos)


Bild Papageitaucher

Termin: 30.06. - 07.07.2018



Reiseleistungen und Preise


  • 8-tägige geführte Rundreise ab / bis Reykjavík
  • 7 Übernachtungen in Gästehäusern/Pensionen im Doppelzimmer (Einzelzimmer auf Anfrage; Unterkünfte teils mit Dusche/WC als Gemeinschaftseinrichtungen); 1 Übernachtung in der Region Reykholt (süd), 2 Übernachtungen auf Halbinsel Snæfellsnes, 2 Übernachtungen in den südlichen Westfjorden, 1 Übernachtung im Gebiet Reykholtsdalur, 1 Übernachtung im Großraum Reykjavik
  • Fahrten im Kleinbus oder PKW
  • Fähre Stykkishólmur - Brjanslækur
  • Verpflegung: Frühstück, über Tag Obst, Snacks und Wasser
  • Vorträge zur Landeskunde im Gelände oder abends in der Unterkunft
  • Reiseleitung durch Uwe Maaß*

Preis pro Person: 1890 €**

Reisenummer: IS300618

Viel Geld? Schon, aber vergleichen Sie unsere Leistungen und Preise einmal mit anderen Anbietern!


*(sollte aus unvorhersehbarem, ernstem und dringendem Grund einer der o.g. Reiseleiter nicht zur Verfügung stehen, behält sich der Veranstalter vor, ersatzweise einen anderen gleichwertigen Orts- und Fachkundigen Leiter einzusetzen; bei weniger als sechs Teilnehmern wir die Gruppe nur durch einen Guide begleitet)
**(bei Unterbringung im Doppelzimmer (½ Doppelzimmer), Einzelzimmerpreise auf Anfrage)
Interesse? Wie geht es weiter?


Für weitere Informationen, Vormerkungen oder Buchungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung unter 02536/3435692 oder per Mail an info@geo-rg.de.
Bild Wasserfall

Auf in den Westen !


Es wäre viel zu kurz gegriffen, Island auf den kleinen putzigen Vogel mit dem bunten Schnabel zu reduzieren, aber er gehört dazu, und manch einer möche ihn auch unbedingt sehen. Es sind auch diese intensiven und nahen Naturerlebnisse, die den Reiz der großen Insel ausmachen. Wir wollen im Westen unterwegs sein, berühren dabei aber ein ziemlich großes Spektrum dessen, was an Naturschauspiel geboten wird. Ein Besuch beim Strokkur, dem aktiven Nachbarn vom Geysir, und beim Gullfoss eröffnet unsere Reise. Zeitlich wollen wir hier früh unterwegs sein, um den Massen ein wenig auszuweichen, handelt es sich doch schließlich um zwei der Hauptattraktionen Islands. Dann geht es nach Westen in Richtung der Halbinsel Snæfellsnes. Landschaftlich sehr vielfältig, geologisch hochspannend und die Vogelwelt erst !


Eine Querspalte des großen mittelatlantischen Grabenbruchs mit ausgeprägter vulkanischer Aktivität bis in die jüngere Vergangenheit schuf diese 100 km lange Halbinsel mit Höhen bis 1400 Meter. Ringkrater, Gletscher, Vogelfelsen, Strände, Orte, die auf der Fischerei gründen, und vieles mehr bietet diese Gegend. Es gibt viele Gründe, hier mal ein paar Tage zu verbringen.


Aber was wäre der Westen ohne die Westfjorde? Darum machen wir uns mit der Fähre auf weiter nach Norden, durch die Inselwelt des großen Breiðafjörður, um den entlegensten und ältesten Teil Islands zu erreichen.


War es der verhältnismäßig junge Vulkanismus, der Snæfellsnes ausgemacht hat,  so sind wir hier im Bereich mächtiger alter Basaltplateaus, die von eiszeitlichen Gletschern in eine tief zerfurchte Fjordlandschaft verwandelt wurden. Hier finden wir Vogelfelsen, die zu den größten Islands gehören, das wollen wir uns nicht entgehen lassen.


Wir wollen es noch nicht Rückfahrt nennen, aber es geht schon wieder Richtung Südosten. Heiße Quellen in weit geschwungener grüner Landschaft und dazu der Fluss Hvítá mit einzgartigen Wasserfällen, dann der Gletscher Langjökull mit Möglichkeiten, die Eiskappe von oben mit Schneescootern zu erleben oder sich in das Gletscherinnere zu begeben, sind hier Ziel unserer Reise.


Danach geht es wieder zurück nach Reykjavik, wo wir unsere letzte Übernachtung haben, bevor es am folgenden Tag wieder in die Heimat geht oder auf eine Anschlussreise.


Seien Sie dabei!
Bild Insel Flatöy

Die Reisezeiten und das Wetter
Im Juli liegt unsere Reisezeit knapp nach dem jährlichen Sonnenhöchststand, das bedeutet, dass es nachts nicht so richtig dunkel wird. Das Brutgeschäft der Vögel ist in vollem Gange, und die Blumenwelt ist vielfältig und bunt vertreten.


Das Wetter wird isländisch sein, warm, trocken und schön oder windig, kalt und nass, richten Sie sich darauf ein. Oft ist es aber ein Mix aus allem. Es kann kurzfristig recht wechselhaft sein, das bedeutet, dass man auch immer wieder schöne Zeiten dabei hat. Auch die Topografie gibt uns die Chance auszuweichen. Ist es an einer Stelle verhangen und regnerisch, ist es meist auf der anderen Seite des Berges schöner.
Die Temperaturen können durchaus 20° erreichen, 5° - 10° sind aber auch möglich, schließlich sind wir hier knapp unterhalb des Polarkreises.


Im Gelände
Die Fahrstrecken sind unausweichlich, dennoch wollen wir auch viele Wege zu Fuß unterwegs sein. Reine Tageswandertouren wird es aber nicht geben. Es ist nötig, auf Wanderungen eingestellt zu sein mit Schuhwerk, Regenbekleidung und Rucksack. Letzterer soll genügend bemessen sein, nicht benötigte Kleidungsstücke aufzunehmen, Getränke und Snacks und ggf. auch die Fotoausrüstung.
Wanderstöcke können hilfreich sein, besonders viele Höhenmeter werden allerdings nicht zu bewältigen sein. Dennoch sind wir im Gelände unterwegs, die Wege können uneben und glitschig sein, und Sie müssen sich in jedem Fall sicher bewegen können!


Die Zeit, die wir uns an den einzelnen Standorten nehmen, wird ausreichend sein, dass auch ambitionierte Fotografen etwas im Kasten haben sollten.


Wer und wie viele?
Es dürfen sich alle angesprochen fühlen, die gern draußen in der Natur unterwegs sind. Wir sind viel draußen, aber der, den es zum langen sportlichen Wandern drängt, der wird vielleicht unzufrieden. Wir sind in kleiner Gruppe von 4 bis maximal 8 Teilnehmern unterwegs. Bei mehr als fünf Teilnehmern haben wir zwei Fahrzeugen und zwei Guides werden die Gruppe betreuen.


Dach über dem Kopf

Auf dieser Reise kommen wir unter in festen Herbergen und Gästehäusern. Der Standard ist einfach, aber gut. Vor allem haben wir aber die Möglichkeit uns auszubreiten, was insbesondere die Trocknung feucht gewordener Kleidung angeht. Oft genug werden wir auch abends zumindest noch kurz zusammensitzen, um über den vergangenen Tag zu sprechen und den kommenden zu planen.


Die Zimmerausstattung ist ebenfalls meist einfach und zweckmäßig, oft gibt es sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen. Wer schon einmal in Island oder dem skaninavischen Raum unterwegs war, kennt dieses unter Umständen schon. Einfach heißt aber dennoch gut und sauber; landestypisch halt!


...und auf der Gabel?

Das Frühstück bekommen wir in den Unterkünften größtenteils als Buffet, teils aber auch als „self-service", wobei der Kühlschrank entsprechend bestückt ist und wir uns bedienen. Über Tag machen wir je nach Wegstrecke und Wanderung Pausen für Snacks, Obst und Co., abends suchen wir die örtliche Gastronomie auf. Einige Unterkünfte bieten auch Gästeküchen an, die nach Belieben genutzt werden können. Dieses steht uns frei und kann nach Laune und Wetter ebenfalls eine Option sein.
Bild Bach-Nelkenwurz

Ausrüstung & Gepäck; was so dabei sein kann...
Sinnvoll wird es sein, Sie bringen die folgenden Utensilien für eine gelungene Natur-, und Wanderreise mit:
  • Regenjacke, Regenhose (...blöd, wenn man damit anfangen muss, erwarten wir doch eigentlich Sonne...; aber sicher ist sicher!)
  • festes Schuhwerk
  • Handschuhe, Mütze, Schal
  • Schiunterwäsche / Funktionswäsche
  • kleiner Rucksack (Tagesrucksack)
  • Badebekleidung (für Sauna oder Hot Pots)
  • Fernglas

...und was Sie sonst noch so benötigen. Bitte nehmen sie keine Hartschalenkoffer mit, da diese in den Fahrzeugen unter Umständen schlecht mitzunehmen sind. Rucksäcke, „weiche" Koffer oder Reisetaschen sind geeignet.


Für die Fotografie:
Zwar ist dieses keine ausgesprochene Fotoreise, wir werden dennoch genügend Möglichkeit haben, schöne Bilder einzufangen und nehmen uns auch Zeit dafür. Wer sich vorher schon ein wenig mit seiner Kamera beschäftigt, sich in seinem „Kameramenü" auskennt und um Wirkung von Blende und Belichtungszeit weiß, dem wird dieses im Gelände schneller von der Hand gehen. Weitwinkelobjektive, Telebrennweiten, Macros, für alles gibt es Gründe, dieses mitzunehmen, natürlich auch für ein Stativ und für Filter.


Aber auch wer dieses nicht verwissenschaftlicht und nur mit einer kleinen „Kompakten" auskommt oder gar ganz darauf verzichtet und alles mit Auge und Herz aufnimmt, wird unvergessliche Eindrücke mitnehmen.
Bild Möwenjunge

Ich werde Sie auf dieser Reise begleiten: Uwe Maaß
Nach Schule, Wehr- und Zivildienst verschlug es mich das erste Mal in den Norden. Im Zelt auf dem Prekestolen, die Morgensonne, die gerade hinter den Bergen emporkam und den Nebel über dem Lysefjord unten in rosa Licht tauchte - das waren die Eindrücke, die eine bis heute andauernde tiefe Faszination für die Länder des Nordens begründet haben. Norwegen, Schweden, Schottland, Spitzbergen, Sibirien und Island, nach jedem Besuch war klar: das war nicht das letzte Mal!


Manch einer, der den Norden kennt, kann dieses nachempfinden, andere möchten es vielleicht erst für sich entdecken, und für manche ist es auch nichts. Aber den Norden ausprobieren sollte man!


Mit jeder Reise in den Norden habe ich immer wieder neues gesehen und erlebt, habe Menschen getroffen, die neue Geschichten erzählt haben und mir auch wieder neue Tipps und Anregungen gaben.
Nach „Norden", der Begriff ist eigentlich unangemessen, gibt er doch nur eine Richtung an. Dennoch löst dieser Begriff bei mir eine Vorstellung und eine positive Emotion aus. Der Begriff umfass so viele Aspekte und Gegensatzpaare: älteste Gebirgssockel und im Entstehen befindliches Land, alte Geschichte und Traditionen bis hin zu modernsten, weltoffenen Gesellschaften.


Das Studium der Geografie mit Schwerpunkt der regionalen Geografie Nordeuropas vertieften meine Bindungen zu der Ecke der Welt und führten schließlich 1999 zur Gründung der „Geographischen ReideGesellschaft". Die Reiseexkursion, vornehmlich in den Norden, ist auch nach wie vor unser Haupttätigkeitsfeld, und dem möchte ich hier mit dieser Island-Reise nachgehen.


Ich bewege mich gern in der Landschaft - wandern, beobachten, untersuchen, diskutieren oder einfach nur genießen oder staunen; manchmal muss nichts gesagt werden, ein anderes mal gehört es dazu und ist unverzichtbar. Immer gibt es Freiheit für Meinungen, und meistens gibt es auch Zeit für Fotos.


Seit langer Zeit, seit der ersten selbstverdienten Minolta X300, spielt die Fotografie eine Rolle in meinem Leben. Fotografie ist mehr, als nur den Moment einzufangen. Sie ermöglicht etwas abzubilden, was man unter Umständen gar nicht sehen oder wahrnehmen kann. Sie kann unsere Wahrnehmung erweitern, und so soll sie auch eingesetzt werden.


Ich freue mich auf Sie, um mit Ihnen diesen kleinen Teil der Welt zu erleben!
Bild Kirkjufell