Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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Spitzbergen - Longyearbyen & Pyramiden

Wander- und Fotoreise


Pyramiden

Termin


Reisebeschreibungen


Eine Woche lang im Herbst wollen wir uns aufhalten in und um Longyearbyen und der ehemaligen russischen Bergbausiedlung Pyramiden am Billefjord auf Spitzbergen. Herbstlicht, Landschaft, Industriearchitektur - ein weites Spannungsfeld öffnet sich vor uns und bietet unvergleichliche Eindrücke und Momente.

In überschaubarer Gruppe mit höchstens zehn Teilnehmern treffen wir uns zu Beginn der Reise in Longyearbyen. Begrüßung, Kennenlernen, erste Tourbesprechnung und Übernachtung im Gästehaus 102. Am folgenden Tag geht es nach dem Frühstück bereits in Richtung Hafen, von wo es mit der MS Billefjorden über den Isfjord in Richung Pyramiden geht.

Schon die Überfahrt entschleunigt uns und gibt Zeit zum Schauen, Lesen, Reden. Für die nächsten vier Tage quartieren wir uns ein im einzigen Hotel in Pyramiden, das mit seinen Zimmern im „soviet style" noch an vergangene Zeiten erinnert. Einfach, aber auch nicht schlecht sind wir hier aufgehoben, hier werden wir auch verpflegt zum Frühstück und Abendessen.

Und dann wartet ganz viel Gegend auf uns, zunächst der Ort mit seinen Hinterlassenschaften des Bergbaus. Gleise, Hallen, Gebäudeskelette laden ein, entdeckt zu werden und bieten unzählige Perspektiven, Kontraste und Eindrücke.
Pyramiden, Bergbauanlagen

Gruvedalen, Flözaufschluss

Um den weitläufigen Ort herum gibt es nicht weniger Lohnenswertes. Da ist direkt nördlich der Berg Pyramiden, dessen (Teil-)Besteigung uns mit unglaublichen Ausblicken und Panoramen belohnt, der Wasserfall Sjursethfossen oder das Tal Munnidalen mit Aufschlüssen von fossilen Wäldern aus Zeiten, als Spitzbergen noch bewaldet war.

Generell ist Spitzbergen „aufschlussreich" aus dem Blickwinkel der Geologie. Die oft fehlende Pflanzen- und Bodendecke legt ein vielfältiges Gesteins-, Mineral- und Fossilienmosaik offen, das uns die Entstehungsgeschichte der Inselgruppe nachvollziehen lässt.

Wir werden also viel unterwegs sein. Die Tageslänge und hoffentlich auch das Wetter erlauben noch ausgedehnte Wanderungen, die sich durchaus bis zu 1000 Höhenmeter und mehrere Kilometer ins Landesinnere erstrecken können. Die Wege sind weglos, das heißt es geht über Stock und Stein (wobei erstere auf Spitzbergen fehlen), was die Strecke gefühlt deutlich länger erscheinen lässt.


Pyramiden, Foyer

Pyramiden

Da die Reise sich nicht nur aber auch an Fotografen und Fotointeressierte richtet, sei hier der Hinweis erlaubt, dass Sie ihre Fotoausrüstung so dimensionieren sollten, dass diese mühelos über Strecke und Höhe getragen werden kann (zusätzlich zu Bekleidungsstücken gegen Wind, Kälte und Regen und Tourverpflegung).

Die Mühe lohnt sich, versprochen!

Schließlich geht es wieder auf das Boot in Richtung Longyearbyen, wo wir für zwei weitere Nächte unser Quartier haben werden. Nach Möglichkeit wollen wir auch hier wieder in die Landschaft ziehen, in eines der Seitentäler des Adventdalen oder zu einem Berg mit schöner Aussicht auf den Ort, den Fjord und die umliegende eindrucksvolle Berg- und Gletscherwelt. Aber auch Longyearbyen bietet einiges Sehenswertes, und so werden wir nach Wetter, Lust und Laune den letzten Tag begehen, bis nach der letzten Übernachtung diese Reise schließlich wieder endet.

Begleitet werden Sie von dem Fotografen Alexander Lembke, der Spitzbergen von vielen Reisen und Aufenthalten kennt, und auch Rolf Stange wird mit von der Partie sein für die Leitung und Begleitung dieser Reise.

Berg Pyramiden
Blick vom Sukkertoppen