Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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Die Geographische ReiseGesellschaft

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Island

Polarlichter und mehr

Nordlichter

Termin: 10. - 17.03.2019

(ausgebucht, Warteliste möglich)

Reiseleistungen und Preise


  • 8-tägige geführte Rundreise ab Reykjavík / bis Keflavík
  • 7 Übernachtungen in Gästehäusern/Pensionen im Doppelzimmer (Einzelzimmer auf Anfrage; Unterkünfte teils mit Dusche/WC als Gemeinschaftseinrichtungen); 3 Übernachtungen in der Region Vik, 3 Übernachtungen im Gebiet Skaftafell/Hof, 1 Übernachtung in Keflavík
  • Fahrt im Kleinbus oder PKW je nach Gruppengröße
  • Verpflegung: Frühstück, über Tag Obst, Snacks und Wasser
  • möglichst tägliche Wanderungen, witterungsabhängig
  • Vorträge zu Landeskunde im Gelände und teils abendlich in der Unterkunft
  • maximale Teilnehmerzahl: 7
  • Reiseleitung durch Uwe Maaß


Preis pro Person: 1690 €** 



Reisenummer: IS100319


Viel Geld? Schon, aber vergleichen Sie unsere Leistungen und Preise einmal mit anderen Anbietern! 
*(sollte aus unvorhersehbarem, erstem und dringendem Grund eine der o.g. Personen nicht als Reiseleiter zur Verfügung stehen, behält sich der Veranstalter vor, ersatzweise einen anderen gleichwertigen Orts- und Fachkundigen Leiter einzusetzen; 
**(bei Unterbringung im Doppelzimmer (½ Doppelzimmer), Einzelzimmerpreise auf Anfrage)


Interesse? Wie geht es weiter?


Für weitere Informationen, Vormerkungen oder Buchungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Geographische ReiseGesellschaft unter 02536/3435692 oder per Mail an info@geo-rg.de.
Island, Polarlichter

Island - mehr als nur Feuer und Eis !


Es ist die aurora borealis, das Nordlicht, welches uns in den ausgehenden Winter nach Island verschlägt. Aber es ist nicht nur das. Zu schade wäre es, diese faszinierende Insel zu besuchen und den Blick nur zum Firmament zu richten. Wir befinden uns in der Zeit der Tag- und Nachtgleiche, aber durch das lange, schöne Dämmerungslicht überwiegen die hellen Tagesanteile die dunklen bereits um Einiges.


Unsere Reise führt uns in den Süden dieser wurdevollen Insel. Je nach Wetter bestimmen wir unsere Fahrstrecke und kommen vorbei an umtosten Steilküsten und bunten Küstenorten, vulkanisch geprägten Höhenzügen, ausgedehnten Grünlandbereichen und spektakulären Wasserfällen. Wir sehen weite, schwarze Strände, Felsentore und Felsnadeln, schneebedeckte Gipfel und die riesigen Eiskappen der isländischen Gletscher. Wir queren Lavafelder und Sanderflächen riesigen Ausmaßes und bekommen ein Gespür für die Urgewalt der Kräfte, die hier wirken.


Und wenn es dunkel wird, hoffen wir auf klaren Himmel! Wir haben Wolkenradar und Polarlichtaktivität im Blick, so werden wir uns für die Abende vorbereiten. Wir suchen uns Punkte mit schöner Aussicht und „geeignetem Horizont", und wenn die Bedingungen stimmen, richten wir Augen und Kameras gen Himmel. Und dann hoffen wir auf die tanzenden Lichter!


Seien Sie dabei!

Island, Seljalandsfoss

Islandpferd

Die Reisezeit und das Wetter


Wir sind Mitte März unterwegs, die Helligkeit nimmt schon mehr als die Hälfte des Tages ein. Dennoch wird diese Jahreszeit hier oben im Norden von einer großen Schwankungsbreite der Witterung ausgemacht. Zwischen frühlingshaft und ruhig bis Schneesturm und eisig, müssen wir mit allem rechnen. Das maritim bestimmte Klima Islands lässt aber einen wochenlangen Eiswinter eher als Ausnahme erscheinen. Dieses gilt natürlich nicht für das Hochland und die Berg- und Gletscherregionen, und auch in den flacheren und küstennahen Bereichen kann es witterungsbedingt zu Straßensperrungen kommen.


Wenn es aber klar ist und wir draußen sind, müssen wir mit Temperaturen unter null Grad rechnen, die durch den Wind sich noch viel kälter anfühlen. Dieses stellt durchaus hohe Ansprüche an Kleidung und Motivation sowie an die Technik!

Reynisdrangar

Island, Dyrhorlaey

Im Gelände


Die Fahrstrecken bewältigen wir im Kleinbus oder PKW. Soweit möglich, informieren wir uns über Streckenbeschaffenheit und Straßensperrungen. Der Vorsicht auf der Straße gehört unsere höchste Aufmerksamkeit. Wir sind aber auch nicht im Hochland und auch nicht offroad unterwegs und zudem in einem Gebiet mit verhältnismäßig engem Straßennetz. Daher hoffen wir, dass wir uns gut zu unseren „points of interest" bewegen können. Vor Ort sind unsere Wanderungen und Gänge nicht so richtig lang. Zwar werden wir mitunter Stunden am Ort verbringen, aber eher mit Beobachtung und Fotografie, nicht damit, Kilometer zu reißen. Wer ausgiebig wandern will, ist zur falschen Zeit auf der falschen Reise!


Dennoch wird die „Outdoorkleidung" über unser Wohlbefinden bestimmen. Warm, wasser- und winddicht muss es sein, sowohl Jacke, Hose als auch Schuhe, zudem dürfen Mütze, Schal und Handschuhe nicht fehlen!


Island, Sanderfläche

Wer und wie viele?


Es dürfen sich alle angesprochen fühlen, die gern draußen in der Natur unterwegs sind. Wir sind viel draußen, aber der, den es zum langen, sportlichen Wandern drängt, der wird vielleicht unzufrieden. Wir sind in kleiner Gruppe von 4 bis maximal 7 Teilnehmern unterwegs.


Dach über dem Kopf


Auf dieser Reise kommen wir unter in Doppelzimmern in festen Herbergen, Gästehäusern oder Hotels. Der Standard ist einfach, aber gut. Vor allem haben wir aber die Möglichkeit uns auszubreiten, was insbesondere die Trocknung feucht gewordener Kleidung angeht. Oft genug werden wir auch abends zumindest noch kurz zusammensitzen, um über den vergangenen Tag zu sprechen und den kommenden zu planen.


Die Zimmerausstattung ist ebenfalls meist einfach und zweckmäßig, oft gibt es sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen. Wer schon einmal in Island oder dem skaninavischen Raum unterwegs war, kennt dieses unter Umständen schon. Einfach heißt aber dennoch gut und sauber; landestypisch halt!

...und auf der Gabel?


Das Frühstück bekommen wir in den Unterkünften teils als Buffet, teils aber auch als „self-service", wobei der Kühlschrank entsprechend bestückt ist und wir uns bedienen. Über Tag machen wir je nach Wegstrecke und Wanderung Pausen für Snacks, Obst und Co., abends suchen wir die örtliche Gastronomie auf. Einige Unterkünfte bieten auch Gästeküchen an, die nach Belieben genutzt werden können. Dieses steht uns frei und kann nach Laune und Wetter ebenfalls eine Option sein. Für Heißgetränke über Tag, nehmen Sie eine kleine Thermoskanne mit.

Island, Hvannadalshnjukur

Island, Vatnajökull

Start der Reise und Reiseende


Wir starten in Reykjavik, der Hauptstadt Islands. Wer schon am Vortag anreist, was sich empfiehlt und teils flugplanbedingt auch nicht zu vermeiden ist, und sich am 09. März morgens noch in Keflavik aufhält, den können wir nach Absprache von dort mitnehmen. Wer bereits in Reykjavik ist, den können wir ab mittags (angepeilt ist gegen 12 Uhr) an der jeweiligen Unterkunft abholen. Bitte geben Sie uns Bescheid, wo wir Sie aufnehmen können. 


Die Reise endet in Keflavík am 17. März früh morgens mit dem Frühstück. Von hier ist es bis zum Flughafen nur ein Katzensprung. Wenn es zeitlich mit Ihrem Rückflug passt, können wir Sie mitnehmen, ansonsten bieten die Unterkünfte oft Flughafentransfers an, es gibt Taxis und Busse. Die meisten Verbindungen in Richtung Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz starten ab Keflavík morgens zwischen 6 und 8 Uhr.

Was auf unserem Weg liegt (oder liegen kann):


Þorlákshöfn: kleiner Ort an der Südküste mit beeindruckender Steilküste
Eyrarbakki: alter Küstenort mit vielen bunten Holzhäusern, in der Nähe liegt das Vogelschutzgebiet Flói
Hveragerði: Städtchen, dessen Name schon auf die warmen Quellen der Umgebung hinweist. Bei einer Wanderung in die nahe Bergwelt kann man die warme Badestelle in einem Bach erreichen und nutzen
Seljalandsfoss: schöner Wasserfall, der sich vom Gletscher Eyjafjallajökull speist. Der Wasserfall kann „hintergangen" werden, was bei schlechten und winterlichen Wegverhältnissen allerdings zeitweise untersagt wird (der Wasserfall ist dennoch schön!)
Gljufrabui: nicht weniger spektakulärer Wasserfall, der in einen engen Kamin stürzt, was eine feuchte Angelegenheit ist, aber auch eine besondere Sehenswürdigkeit
Skógar: Kleiner Ort mit sehenswertem kulturhistorischen Museum, unweit hiervon liegt der stark frequentierte Wasserfall Skógafoss und der malerisch gelegene Selfoss
Dyrhólaey: großes Felsentor an einem Sporn der Steilküste
Reynisfjara:  Landzunge aus feinem schwarzem Sand zwischen dem Felsentor Dyrhólaey und den Felsnadeln Reynisdrangar
Skaftafell: vor Jahrhunderten Thingstätte, heute modernes und freqentiertes Zentrum für Reisende für den Nationalpark Vatnajökull. Hier starten schöne Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade, Gletschertouren und auch Rundflüge. Hier liegt auch der schöne Wasserfall Svartifoss
Jökulsarlon: Gletscherlagune des Breiðamerkurjökull, die über eine schmale Verbindung zum Meer entwässert


Nicht alle dieser Orte werden wir anfahren, andere, nicht genannte, können stattdessen dabei sein. Ganz nach Lust und Laune und Wetter!

Island, Polarlichter

Ausrüstung & Gepäck; was so dabei sein kann...


Sinnvoll wird es sein, Sie bringen die folgenden Utensilien für eine gelungene Natur-, und Wanderreise mit:
  • Regenjacke, Regenhose (...blöd, wenn man damit anfangen muss, erwarten wir doch eigentlich schönes Wetter...; aber sicher ist sicher!)
  • festes Schuhwerk, möglichst Wanderstiefel, wer hat: Wandergummistiefel!
  • Handschuhe, Mütze, Schal, warme Socken
  • warme Skiunterwäsche / Funktionswäsche
  • kleiner Rucksack (Tagesrucksack)
  • Badebekleidung (für Sauna oder Hot Pots)
  • Fernglas

...und was Sie sonst noch so benötigen. Bitte nehmen sie keine Hartschalenkoffer (!) mit, da diese in den Fahrzeugen unter Umständen schlecht mitzunehmen sind. Rucksäcke, „weiche" Koffer oder Reisetaschen sind geeignet.

Für die Fotografie:


Zwar ist dieses keine ausgesprochene Fotoreise, wir werden dennoch genügend Möglichkeit haben, schöne Bilder einzufangen und nehmen uns auch Zeit dafür. Wer sich vorher schon ein wenig mit seiner Kamera beschäftigt, sich in seinem „Kameramenü" auskennt und um Wirkung von Blende und Belichtungszeit weiß, dem wird dieses im Gelände schneller von der Hand gehen.


Ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv ist Voraussetzung für eine gelungene Polarlichtfotografie. Unverzichtbar dafür ist auch ein standsicheres Stativ, und auch ein Fernauslöser macht Sinn, ansonsten nutzen wir den Selbstauslöser. 


Ebenfalls für Telebrennweiten und Macros gibt es Gründe, diese mitzunehmen.


Aber auch wer die Fotografie nicht verwissenschaftlicht und nur mit einer kleinen „Kompakten" auskommt oder gar ganz darauf verzichtet und alles mit Auge und Herz aufnimmt, wird unvergessliche Eindrücke mitnehmen.

Island, Polarlichter

Ich werde Sie auf dieser Reise begleiten: Uwe Maaß


Nach Schule, Wehr- und Zivildienst verschlug es mich das erste Mal in den Norden. Im Zelt auf dem Prekestolen, die Morgensonne, die gerade hinter den Bergen emporkam und den Nebel über dem Lysefjord unten in rosa Licht tauchte - das waren die Eindrücke, die eine bis heute andauernde tiefe Faszination für die Länder des Nordens begründet haben. Norwegen, Schweden, Schottland, Spitzbergen, Sibirien und Island, nach jedem Besuch war klar: das war nicht das letzte Mal!


Manch einer, der den Norden kennt, kann dieses nachempfinden, andere möchten es vielleicht erst für sich entdecken, und für manche ist es auch nichts. Aber den Norden ausprobieren sollte man!


Mit jeder Reise in den Norden habe ich immer wieder neues gesehen und erlebt, habe Menschen getroffen, die neue Geschichten erzählt haben und mir auch wieder neue Tipps und Anregungen gaben.
Nach „Norden", der Begriff ist eigentlich unangemessen, gibt er doch nur eine Richtung an. Dennoch löst dieser Begriff bei mir eine Vorstellung und eine positive Emotion aus. Der Begriff umfass so viele Aspekte und Gegensatzpaare: älteste Gebirgssockel und im Entstehen befindliches Land, alte Geschichte und Traditionen bis hin zu modernsten, weltoffenen Gesellschaften.


Das Studium der Geografie mit Schwerpunkt der regionalen Geografie Nordeuropas vertieften meine Bindungen zu der Ecke der Welt und führten schließlich 1999 zur Gründung der „Geographischen ReideGesellschaft". Die Reiseexkursion, vornehmlich in den Norden, ist auch nach wie vor unser Haupttätigkeitsfeld, und dem möchte ich hier mit dieser Island-Reise nachgehen.


Ich bewege mich gern in der Landschaft - wandern, beobachten, untersuchen, diskutieren oder einfach nur genießen oder staunen; manchmal muss nichts gesagt werden, ein anderes mal gehört es dazu und ist unverzichtbar. Immer gibt es Freiheit für Meinungen, und meistens gibt es auch Zeit für Fotos.


Seit langer Zeit, seit der ersten selbstverdienten Minolta X300, spielt die Fotografie eine Rolle in meinem Leben. Fotografie ist mehr, als nur den Moment einzufangen. Sie ermöglicht etwas abzubilden, was man unter Umständen gar nicht sehen oder wahrnehmen kann. Sie kann unsere Wahrnehmung erweitern, und so soll sie auch eingesetzt werden.


Ich freue mich auf Sie, um mit Ihnen diesen kleinen Teil der Welt zu erleben!